Schöne Liebesbriefe ? Gibt es die noch in Zeiten des Internets ?

Schöne Liebesbriefe ? Gibt es die noch in Zeiten des Internets ?

Alte und neue Zeiten. Die Zeiten ändern sich, das wissen wir wohl Alle. Ob im Alltag, im Familienleben oder im beruflichen Sein: stetig begegnen uns Neuerungen und Entwicklungen. Wir müssen umdenken, uns mitentwickeln und einige Dinge neu lernen, studieren und im Alltag einbinden.

Besonders schnelllebig und von starken Entwicklungen geprägt sind dabei technologische Bereiche. Speziell in der IT- Branche gibt es stetig (Weiter-) Entwicklungen. Gab es vor einigen Jahrzenten nicht mal einen Computer oder den Walkman, sind heutzutage Tablets und kabellose Kopfhörer angesagt.

 

Altes stirbt aus und Neues geht schnell

Dieser Wandel bringt nicht nur neue Dinge und Produkte mit sich, die unser Leben einfacher gestalten und uns neue Möglichkeiten bieten. Auch alt bekannte und gern genutzte Gadgets und Praktiken sterben aus, werden immer seltener genutzt und an die nächsten Generationen immer weniger weiter gegeben. Diese Gegebenheit betrifft auch die Partnerschaften und somit die Beziehung zu unseren Mitmenschen.

Ein besonders prägnantes Beispiel ist da der traditionelle Liebesbrief. Das Niederschreiben der innersten Emotionen und ein schriftliches Liebesbekenntis war Jahrhunderte lang Tradition und Normalität.

Liebesbriefe waren die emotionale Brücke und Mitteilungsform zwischen zwei Menschen. Klar ist, dass das Internet dazu geführt hat, dass immer weniger zu Blatt und Papier gegriffen wird als früher. Statt handschriftlicher Kommunikation wird heute über Webcam miteinander gesprochen oder per Smartphone gechattet.

 

Oldie but Goldie

Deutlich wird, dass Liebesbriefe sicher nicht mehr so häufig handschriftlich geschrieben werden, wie es früher der Fall war. Dennoch hat der Liebesbrief nie an dem altbekannten und besonderen Charme verloren. Jeder Mensch, der einen solchen Brief je erhalten hat, wird bestätigen können, wie besonders und einzigartig das Gefühl ist. Etwas in der Hand zu halten, was ein Liebender bzw. eine Liebende aus dem innersten Herzen eigenständig auf das Papier gebracht hat, versprüht einen ganz besonderen Charme, den kein digitaler Text vermitteln kann, auch wenn er mit noch so vielen Emoticons und virtuellen Herzchen versehen ist!

 

Was macht einen Liebesbrief aus?

Ein Liebesbrief wird durch einige Kleinigkeiten erst so besonders und einzigartig. Wie bereits erwähnt, ist es zum einen die Tatsache, dass das Niedergeschrieben mit der eigenen Hand festgehalten wurde. Es wurde Zeit in Formulierungen investiert, persönliche Gefühle versucht zu verschriftlichen. Zudem sorgt das Gefühl zu wissen, dass der oder die Liebende den Brief selbst in der Hand hatte, eher er verschickt wurde, für den besonderen, geheimnisvollen und prickelnden Charme.

Ein Liebesbrief sollte dabei immer eine Anrede enthalten. Ansonsten gibt es keine Vorgaben und Maßstäbe, an die sich beim Verfassen gehalten werden muss.

Eben diese Freiheit im Schreiben macht den Liebesbrief aus. Es geht statt Stil und Ausdruck viel mehr darum, dass das Geschriebene persönlich ist und Emotionen vermittelt. Individualität und Emotionen sind somit zwei zentrale Bestandteile eines wahren Liebesbriefes.

 

Herzzeichen und praktische Tipps

Emoticons und bunte Herzchen, welche aus der virtuellen Sprache und Chats bekannt sind, können natürlich auch in Liebesbriefen vorkommen. Diese werden einfach selbst gezeichnet und je nach Belieben eingebunden. Ob mitten im Satz, am Rand oder als Alleinstellungsmerkmal am Ende des Briefes: ein Herzzeichen kommt an die Stelle, die ein Verfasser bzw. eine Verfasserin als geeignet hält.

Im Liebesbrief gibt es kaum Dinge, welche vermieden werden sollten. Wichtig ist es nur, bei der (gefühlvollen= Wahrheit zu bleiben. Das Gestehen der Gefühle sowie das Benennen der Emotionen, Gedanken und Eindrücke sorgt für die offenherzige und gefühlsbetonte Note. Deshalb ist es wichtig, im Liebensbrief ehrlich und offen zu schreiben. Dadurch können eigene Gedanken und Gefühle beim Leser bzw. der Leserin ankommen und ausgelöst werden.
Wie bei jeder Art des Briefes gilt, dass eine Anfangs- und Schlussfloskel eingebunden werden sollte, sprich eine direkte Anrede zu Beginn und der namentliche Vermerk des Verfassers am Ende. Beleidigungen und anrüchige Bemerkungen gehören hingegen gestrichen.

Klar ist, dass der Liebensbrief nach wie vor eine wunderschöne Möglichkeit ist, dem Gegenüber die eigenen Gefühle und Gedanken mitzuteilen. Trotz Internet und neuer Medien wird diese Form der Kommunikation niemals ihren einzigartigen Charme verlieren und sicher auch weiterhin Liebende zusammenführen!

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