Kostenfalle Online-Dating

Kostenfalle Online-Dating

Online Dating boomt. Millionen Menschen machen sich täglich virtuell auf die Suche. Ob aufregender Flirt, heißes Date oder Partner für’s Leben: Im Netz stehen die Chancen gut, das zu finden wonach man sucht. Doch nicht alle Anbieter von Flirtportalen erweisen sich als seriös und nutzen das Geschäft mit der Liebe um ordentlich Reibach zu machen, womit sich das Online Dating schnell als unliebsame Kostenfalle entpuppt. Worauf du achten musst, verraten wir in nachfolgendem Beitrag.

 

Nach der Registrierung wird zur Kasse gebeten

Viele Anbieter fordern dazu auf, sich kostenlos anzumelden, um neue Mitglieder zu rekrutieren. Zusätzlich wird damit geworben, dass sich die Registrierung als kinderleicht erweist, in wenigen Minuten abgeschlossen ist und es ebenso einfach ist, im Pool zahlreicher bereits registrierter Mitglieder fündig zu werden. Dieser Aufruf ambitioniert dazu, Folge zu leisten. Schließlich bedarf es dafür nicht mehr als einer gültigen Email-Adresse und eines Internetzugangs.

Beides gehört im Zeitalter der digitalen Kommunikation zum guten Ton und lässt sich mit dem Smartphone ohne viel Aufwand umsetzen. Ist das Profil dann erst einmal erstellt, zeigen sich auch schon die ersten Einschränkungen: Die Kontaktaufnahme kostet und die vermeintlich kostenlose Suche gestaltet sich als Trugschluss.

 

Kostenlose Singlebörse: Lovoo und Tinder bieten Alternativen

Inzwischen konnten sich Singlebörsen etablieren, welche ihren Fokus auf die Nutzung ihrer Apps legen. Und diese sind vollgepackt mit Werbung. Eigentlich ziemlich nervig, wenn nach jedem dritten Klick nicht personalisierte Werbung erscheint, welche niemanden interessiert und von interessanten Flirt-Spielen wie dem Chat-Roulette ablenkt. Und auch das regelmäßige Abstürzen dieser Apps oder Hinweise wie „Du versendest zu viele Nachrichten in zu kurzer Zeit“ werden als extrem störend wahrgenommen.

Dennoch nehmen viele User diese Einschränkungen in Kauf, da es dennoch möglich ist, Nachrichten auszutauschen. Und zwar ohne Abo-Falle. Die einzige Voraussetzung: Das Match. Das bedeutet, dass beide Flirtpartner gegenseitiges Interesse bekundet haben müssen. Dies führt zum Chat und Nachrichten können kostenlos ausgetauscht werden. Kostenloses Dating gibt es in dem Sinne eigentlich nicht: Entweder du zahlst für eine Mitgliedschaft, welche dir mit hochtragenden Marketingbegriffen wie „VIP-Status“, „Premium-Account“ oder „Gold-Member“ schmackhaft gemacht werden oder du nimmst nervige Werbung in Kauf. In jedem Fall verdient der Betreiber an deinem Beitritt.

 

Über den Anmelde-Marathon in den Tarif-Dschungel

Anders verhält es sich auf Portalen wie Friendscout, Elitepartner oder Parship. Hier darf gezahlt werden. Wie viel ist jedoch nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Diese Anbieter wollen potenzielle Neumitglieder nicht gleich auf den ersten Blick abschrecken und verstecken ihre Preisliste gern irgendwo auf Unterseiten. Hier heißt es erst einmal: Zeit investieren, um das Profil zu erstellen. Mit einem Persönlichkeitstest sollen die Vorlieben und Abneigungen festgehalten werden, welche später dazu dienen einen passenden Partner zu finden.

Angeblich alles auf wissenschaftlicher Ebene und unter der Verwendung von Algorithmen. Wurde der umfangreiche Fragenkatalog endlich abgearbeitet, werden die User darauf hingewiesen, welch kundenfreundliche Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen, um die horrenden Mitgliedsbeiträge zu bezahlen. Die dauerhafte Kundenbindung steht dabei im Fokus: Je länger du vorhast zu bleiben, umso günstiger wird die Mitgliedschaft.

 

Was sagen die Allgmeinen Geschäftsbedingungen (AGB) dazu?

Viele User wenden sich dem Portal schnell wieder ab, nachdem sie festgestellt haben, dass eine Kostenfalle droht. Das ist grundsätzlich auch möglich, denn allein mit der Registrierung ist noch nichts unterschrieben und du hast die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen und deine Mitgliedschaft damit zu beenden. Die Anbieter sind dazu verpflichtet in ihren AGB darauf hinzuweisen. Viele Widerrufs­belehrungen sind jedoch nicht korrekt und damit nicht wirksam. Das bedeutet für dich, dass du auf jeden Fall widerrufen kannst, wenn du nicht daran interessiert bist, eine monatliche Gebühr für das Versenden und Empfangen von Nachrichten zu zahlen. Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen finden sich unter anderem auf den Portalen von (Stand August 2020):

  • partnersuche.de
  • flirt-fever.de
  • flirtcafe.de

Dort sind nicht nur die Widerrufsbelehrungen fehlerhaft, auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen weisen deutliche Mängel auf, wenn es um Informationen zu Rückzahlungsmodalitäten oder Kündigungsfristen geht. Mit Seriosität hat das nicht viel zu tun.

Auf prinz-sucht-prinzessin.de werden ausschließlich klare und korrekte Aussagen in den AGB gemacht: https://prinz-sucht-prinzessin.de/agb.html.

 

Die Nachteile kostenloser Flirt-Apps

Auf den ersten Blick erweisen sich kostenlose Dating-Portale als willkommene Alternative zu überteuerten Dating-Seiten, auf denen es nur dann möglich ist Nachrichten auszutauschen, wenn jeden Monat fleißig vom Konto abgebucht wird. Doch der kostenlose Dating-Spaß kommt nicht ohne Nachteile aus. Schließlich kann sich einfach jeder anmelden, ohne dafür auch nur einen Cent investieren zu müssen.

Das betrifft auch Mitglieder, die es mit der Partnersuche alles andere als ernst meinen und die App lediglich als Unterhaltungsprogramm nutzen. Die Gefahr an Fake-Profile zu geraten ist damit sehr groß. Deshalb ist es wichtig, keine privaten Daten im Chat zu übersenden.

 

Die Betreiber wirken mit Fake-Check entgegen

Um Fake-Profile zu vermeiden, besteht die Möglichkeit der Account-Verifizierung. Wurde der Account als „echt“ identifiziert, wird das Profil entsprechend deklariert, um anderen Mitglieder zu zeigen, dass es sich um ein verifiziertes Mitglied handelt. Dazu haben User die Möglichkeit ein Selfie aufzunehmen und dieses dem Support zu übersenden.

Das Foto wird nicht veröffentlicht und dient lediglich dazu, die Echtheit der Person unter Beweis zu stellen. Auf dem Foto sollen die Mitglieder einen Zettel in den Händen halten, auf welchem der Username, das Datum, das Portal oder andere identifizierende Parameter zu lesen sind.

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